Bis 2015 sollen die 14 Staaten der Europäischen Union, in denen Atomkraftwerke betrieben werden, der EU-Kommission verbindliche Fahrpläne für die Endlagerung ihres Atommülls vorlegen. "Vier Jahre sind ein sehr ehrgeiziger Zeitraum. Aber ich werde Druck auf die Mitgliedstaaten ausüben, damit sie ihre Pläne vorlegen", sagte Energiekommissar Günter Oettinger der Zeitung "Die Welt". Am Mittwoch legte Oettinger hierzu einen Gesetzentwurf vor und setzt damit auch die deutsche Bundesregierung in der Endlagerfrage unter Druck.
Nach Angaben der EU-Kommission fallen in den EU-weit 143 Atomkraftwerken pro Jahr 7.000 Tonnen hochradioaktiver Abfall an. Der Entwurf der Richtlinie sieht vor, dass EU-Staaten Abfall auch gemeinsam entsorgen können. Eine finanzielle Beteiligung der EU an der Entsorgung lehnt der Energiekommissar unter Verweis auf das Verursacherprinzip ab.
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Bis 2015 sollen die 14 Staaten der Europäischen Union, in denen Atomkraftwerke betrieben werden, der EU-Kommission verbindliche Fahrpläne für die Endlagerung ihres Atommülls vorlegen. "Vier Jahre sind ein sehr ehrgeiziger Zeitraum. Aber ich werde Druck auf die Mitgliedstaaten ausüben, damit sie ihre Pläne vorlegen", sagte Energiekommissar Günter Oettinger der Zeitung "Die Welt". Am Mittwoch legte Oettinger hierzu einen Gesetzentwurf vor und setzt damit auch die deutsche Bundesregierung in der Endlagerfrage unter Druck.