Bundesgesundheitsminister Philipp Rösler (FDP) will ein Gesetz, um den Ärtzemangel auf dem Land zu beenden. Auf einem Sondertreffen mit den gesundheitsministern der Bundesländer eingte man sich daruf, eine Bund-Länder-Kommission einzurichten, die binnen eines halben Jahres eine Vorlage vorbereiten soll. Niedersachsen und Mecklenburg-Vorpommern kritisierten die Verzögerung und forderten eine neue Bedarfsplanung.
Die niedersächsische gesundheitsministerin Özkan (CDU) erhofft sich so "die Verteilung von Ärzten in Flächenländern besser steuern zu können." Ihre Kollegin Manuela Schwesig (SPD) aus Schwerin kritisierte die mangelnde Abstimmung zwischen niedergelassenen Ärzten und Kliniken und forderte "Versorgung aus einer Hand". Rösler dagegen verwies darauf, dass nicht nur die Bedarfsplanung, sondern vielmehr die gezielte medizinische Ausbildung auf den mangel hin notwendig sei und auch stärker Anreize für Jungmediziner zu schaffen sein, damit sie sich als Landarzt niederlassen.
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Bundesgesundheitsminister Philipp Rösler (FDP) will ein Gesetz, um den Ärtzemangel auf dem Land zu beenden. Auf einem Sondertreffen mit den gesundheitsministern der Bundesländer eingte man sich daruf, eine Bund-Länder-Kommission einzurichten, die binnen eines halben Jahres eine Vorlage vorbereiten soll. Niedersachsen und Mecklenburg-Vorpommern kritisierten die Verzögerung und forderten eine neue Bedarfsplanung.