Der Präsident des Internationalen Währungsfonds (IWF), Dominique Strauss-Kahn, hat vor einem weltweiten Währungskrieg gewarnt. "Ganz offensichtlich verbreitet sich die Idee, Währungen als politische Waffe einzusetzen", sagte er gegenüber der "Financial Times". In die Tat umgesetzt, könne solch eine Idee ein sehr ernsthaftes Risiko für die weltwirtschaftliche Erholung darstellen. Im Blick dabei vor allem: die Chinesen, die ihre Währung künstlich abwerten, um die Exportchancen zu steigern. Vor der Jahrestagung des IWF am Freitag zeigen sich die Verhandlungspartner jedoch unversöhnlich.
US-Finanzminister Timothy Geithner warnte vor einer "schädlichen Dynamik, bei der auch andere Staaten ihre Währung abwerten könnten. China verhalte sich unfair gegenüber Ländern mit flexiblen Regelungen bei der Währung. Er plädierte für marktorientierte Wechselkurse. Chinas Ministerpräsident Wen Jiabao lehnte ein solches Vorgehen dagegen erneut ab und verbat sich Druck auf sein Land.
Mehr zu den Aussagen des IWF-Chefs auf FT.com. Die weitere Entwicklung beobachtete die deutsche FTD.
Der Präsident des Internationalen Währungsfonds (IWF), Dominique Strauss-Kahn, hat vor einem weltweiten Währungskrieg gewarnt. "Ganz offensichtlich verbreitet sich die Idee, Währungen als politische Waffe einzusetzen", sagte er gegenüber der "Financial Times". In die Tat umgesetzt, könne solch eine Idee ein sehr ernsthaftes Risiko für die weltwirtschaftliche Erholung darstellen. Im Blick dabei vor allem: die Chinesen, die ihre Währung künstlich abwerten, um die Exportchancen zu steigern.