Bislang genügt es aufzuzeigen, dass ein Zusatznutzen nicht belegt ist. Der Spitzenverband der Krankenkassen bezeichnete die Pläne als "Wahnsinn". Der Pharmaindustrie sei es gelungen, die Politik einzuleimen.
Der Leiter des Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG), Jürgen Windeler, sagte, man könne "prinzipiell nicht beweisen, dass etwas nicht da ist." Das Institut hält das Versprechen von Gesundheitsminister Rösler (FDP), man führe künftig eine Nutzenbewertung für alle Arzneimittel ein, für unhaltbar.
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