Für den Forsa-Chef Manfred Güllner ist das Rekord-Hoch der Grünen vor allem der Verdienst von Sigmar Gabriel (SPD). Sein strikter Anti-Atom-kurs nutz weniger den Sozialdemokraten, als vielmehr den Grünen. Die potenziellen SPD-Wähler interessierten sich, laut Güllner eher für sichere Arbeitsplätze und Renten, vernünftige Bildungspolitik, Abbau der Staatsverschuldung, Bekämpfung der Armut und das Angehen der Ausländerproblematik. Von diesen habe die SPD seit 1998 10 Millionen verloren. Union und FDp haben seitder Bundestagswahl vor einem Jahr deutlichan Vertrauen verloren. CDU/CSU büßten 5 prozent ein, während die FDP über 9 Prozent und damit ein drittel ihrer Wähler verlor.
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