Die Ausgaben für Arzneimittel sind zum wiederholten Male gestiegen. Das geht aus dem neuen Arzneiverordnungs-Report des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO) hervor. Demnach kletterten die Ausgaben der gesetzlichen Kassen im Jahr 2009 gegenüber 2008 um 4,8 Prozent auf 32,4 Milliarden Euro. Im ersten Halbjahr 2010 sind die Arzneimittel-Ausgaben zudem erneut um 4,6 Prozent gestiegen. Vor allem patentgeschützte Medikamente zur Bekämpfung von Asthma, Immunkrankheiten und Tumoren gelten den Autoren des Reports als Preistreiber.
Durch die vermehrte Verordung von Nachahmer-Präparaten gebe es jedoch Einsparmöglichkeiten in Höhe von 9,4 Milliarden Euro. Zudem wird im Report kritisiert, dass viele Generika in Deutschland um 50 bis 100 Prozent teurer als in anderen europäischen Staaten verkauft werden.
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Die Ausgaben für Arzneimittel sind zum wiederholten Male gestiegen. Das geht aus dem neuen Arzneiverordnungs-Report des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO) hervor. Demnach kletterten die Ausgaben der gesetzlichen Kassen im Jahr 2009 gegenüber 2008 um 4,8 Prozent auf 32,4 Milliarden Euro. Im ersten Halbjahr 2010 sind die Arzneimittel-Ausgaben zudem erneut um 4,6 Prozent gestiegen. Vor allem patentgeschützte Medikamente zur Bekämpfung von Asthma, Immunkrankheiten und Tumoren gelten den Autoren des Reports als Preistreiber.