Die Vorsitzende des Bundes der Vertriebenen (BdV), Erika Steinbach, hat sich und andere BdV-Mitglieder auf dem "Tag der Heimat" gegen Vorwürfe der Geschichtsfälschung verteidigt. Steinbach bekannte sich klar zur deutschen Kriegsschuld und warf ihren Gegnern eine "konzentrierte Aktion" vor, bei der es in Wahrheit um die Verhinderung des geplanten "Zentrums gegen Vertreibungen" gehe.
Vor allem die Grünen ging Steinbach scharf an. Bayerns Ministerpräsident und CSU-Chef Seehofer nahm den BdV auf dem "Tag der Heimat" gegen Angriffe in Schutz und lobte die Leistungen der Vertriebenen beim Aufbau der Union. Er werde weiter an der Seite der Heimatvertriebenen stehen. Dennoch wird der Unmut konservativer Unions-Politiker angesichts des Umgangs der Bundesregierung mit den Fällen Erika Steinbach und Thilo Sarrazin immer deutlicher. "Wir müssen verhindern, dass sich immer mehr Konservative in der Union heimatlos fühlen", sagte der CDU-Innenpolitiker Wolfgang Bosbach dem "Hamburger Abendblatt".
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Die Vorsitzende des Bundes der Vertriebenen (BdV), Erika Steinbach, hat sich und andere BdV-Mitglieder auf dem "Tag der Heimat" gegen Vorwürfe der Geschichtsfälschung verteidigt. Steinbach bekannte sich klar zur deutschen Kriegsschuld und warf ihren Gegnern eine "konzentrierte Aktion" vor, bei der es in Wahrheit um die Verhinderung des geplanten "Zentrums gegen Vertreibungen" gehe.
Vor allem die Grünen ging Steinbach scharf an. Bayerns Ministerpräsident und CSU-Chef Seehofer nahm den BdV auf dem "Tag der Heimat" gegen Angriffe in Schutz und lobte die Leistungen der Vertriebenen beim Aufbau der Union.