30 Jahre nach dem letzten Militärputsch in der Türkei haben sich die Türken für eine neue Verfassung ausgesprochen. 58 Prozent der Wähler stimmten für die Reform, 42 Prozent dagegen. An dem Referendum am Sonntag beteiligten sich 78 Prozent der Wahlberechtigten. Das neue Verfassungswerk enthält erstmals zahlreiche Bürgerrechte, stärkt das Parlament und beschneidet die Macht der Armee. Ministerpräsident Erdogan von der religiös-konservative Regierungspartei AKP nannte das Ergebnis einen "Sieg für die Demokratie".
Er hatte sich für die Reform ausgesprochen und geht nun gestärkt in den nächsten Wahlkampf. Die EU-Kommission sprach von einem Schritt in die richtige Richtung.
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30 Jahre nach dem letzten Militärputsch in der Türkei haben sich die Türken für eine neue Verfassung ausgesprochen. 58 Prozent der Wähler stimmten für die Reform, 42 Prozent dagegen. An dem Referendum am Sonntag beteiligten sich 78 Prozent der Wahlberechtigten. Das neue Verfassungswerk enthält erstmals zahlreiche Bürgerrechte, stärkt das Parlament und beschneidet die Macht der Armee.