Hochqualifizierte zieht es besonders nach Hamburg, München und Bremen. Bei den Wohnortwechseln von Akademikern, die auch mit dem Wechsel des Arbeitsplatzes verbunden sind, verzeichnen die drei Städte Gewinne. Stuttgart und Frankfurt erreichen zwar bei den mittelqualifizierten und geringqualifizierten Beschäftigten Zuwächse, bei den Akademikern kommt es jedoch zu leichten Wanderungsverlusten. Dortmund, Essen, Dresden und Leipzig weisen bei den Arbeitskräften aller Qualifikationen Verluste auf. Das zeigt eine Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB).
Analysiert wurden neben reinen Wohnortverlagerungen auch die Wanderungsströme mit gleichzeitigem Wohnort- und Arbeitsortwechsel in den Jahren 2000 bis 2007. Aus der Untersuchung geht unter anderem auch hervor, dass fast 40 Prozent aller sozialversicherungspflichtig Beschäftigten derzeit in Städten mit mehr als 100.000 Einwohnern arbeiten.
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Hochqualifizierte zieht es besonders nach Hamburg, München und Bremen. Bei den Wohnortwechseln von Akademikern, die auch mit dem Wechsel des Arbeitsplatzes verbunden sind, verzeichnen die drei Städte Gewinne. Stuttgart und Frankfurt erreichen zwar bei den mittelqualifizierten und geringqualifizierten Beschäftigten Zuwächse, bei den Akademikern kommt es jedoch zu leichten Wanderungsverlusten. Dortmund, Essen, Dresden und Leipzig weisen bei den Arbeitskräften aller Qualifikationen Verluste auf.