Obwohl sich die PKV als Nischenanbieter für Gutverdiener und Beamte den Herausforderungen eines Solidarsystem nicht stellen müsse, habe sie anscheinend so große Probleme, dass sie auf die Hilfe des Gesetzgebers angewiesen sei. Auch aus der Pharmaindustrie kam Kritik. Die Unternehmen fürchten Umsatzeinbußen. SPD, Grüne und der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) verurteilten das Vorhaben als Zumutung für die Mitglieder der gesetzlichen Krankenversicherungen.
Derweil gehen Unionsabeordnete wie Jens Spahn und Rolf Korroschek noch weiter. Sie fordern, eine umfangreiche Zusammenarbeit zwischen GKV und PKV zu ermöglichen. So solle es gemeinsame Gesellschaften zum Vertrieb von Zusatzversicherungen für Chefarztbehandlung, Zahnersatz, Auslandsversicherungen oder Einbettzimmern geben.
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