Die Bereitschaft zur Organspende dürfe nicht verordnet werden, sagte Rösler der "Welt am Sonntag".
Ablehnend äußerte sich der Vizepräsident der Bundesärztekammer, Frank-Ulrich Montgomery. Schon die Debatte darüber, ob man Verstorbenen künftig Organe entnehmen darf, wenn sie dem nicht zu Lebzeiten widersprochen haben, verstärke bestehende Ressentiments, so Montgomery gegenüber dem "Tagesspiegel". Auch gegen die Forderung, jedem Bürger zumindest eine Entscheidung für oder gegen die Organspende abzuverlangen, wandte sich der Ärztefunktionär. Jeder Mensch habe auch das Recht, sich mit seinem Lebensende nicht zu befassen. Der CDU-Gesundheitspolitiker Jens Spahn forderte dagegen in der Zeitung, "dass man jeden Erwachsenen mindestens einmal im Leben mit dem Thema konfrontieren muss".
Mehr auf Welt.de, ksta.de und Tagesspiegel.de
Foto: Volker Hartmann/ddp