Brandenburgs Ministerpräsident Matthias Platzeck (SPD) macht eine westdeutsche "Anschlusshaltung" für "viele gesellschaftliche Verwerfungen" in Ostdeutschland nach 1990 verantwortlich. Den Ostdeutschen sei das Gefühl vermittelt worden, sie müssten alles wegwerfen, "es war alles Stasi und alles ideologieverseucht", sagte Platzeck in einem Interview mit dem "Spiegel". Zudem sei der Osten gnadenlos deindustrialisiert worden.
Platzeck forderte außerdem einen Komplettumzug der Ministerien von Bonn nach Berlin. Dass bis heute gependelt werde, sei ein "Aberwitz".
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Foto: Philipp Guelland/ddp-Archiv
Brandenburgs Ministerpräsident Matthias Platzeck (SPD) macht eine westdeutsche "Anschlusshaltung" für "viele gesellschaftliche Verwerfungen" in Ostdeutschland nach 1990 verantwortlich. Den Ostdeutschen sei das Gefühl vermittelt worden, sie müssten alles wegwerfen, "es war alles Stasi und alles ideologieverseucht", sagte Platzeck in einem Interview mit dem "Spiegel".