Die Marine müsste die momentanen Verpflichtungen in NATO-Verbänden auf zwei reduzieren. Zudem könnten weniger Offiziere in internationale Stäbe und Hauptquartiere abgestellt werden.
Dort gilt die Bundeswehr bei Fachleuten bereits jetzt als unterrepräsentiert. Der Verteidigungsminister sagte dazu in einem Interview mit der ARD, die 163.500 Soldaten im von ihm bevorzugten Reformmodell betrachte er als "Untergrenze". Nach oben sei noch viel Spielraum und er selbst sei der "feurigste Unterstützer" bei der parteipolitischen und parlamentarischen Diskussion zur Durchsetzung dieses Spielraums. FDP-Verteidigungsexpertin Elke Hoff rechnet inzwischen mit einer Truppenstärke von bis zu 190.000 Soldaten.
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Foto: Michael Kappeler/ddp-Archiv