EU-Währungskommissar Olli Rehn reagierte mit Verärgerung auf die Entscheidung.
Bratislava habe die gemeinsam abgegebene politische Selbstverpflichtung der Euro-Staaten "gebrochen". Zudem sei die Entscheidung widersprüchlich, hieß es in Brüssel. Schließlich beteilige sich die Slowakei abseits der Hilfskredite am allgemeinen Euro-Rettungsschirm.
Inzwischen hat sich auch die Bundesregierung in den Streit zwischen Brüssel und Bratislava eingeschaltet. Man bedaure die Entscheidung sehr, sagte Regierungssprecher Steffen Seibert der FTD. "Jeder muss wissen, dass er auch einmal auf die Solidarität er anderen angewiesen sein kann", so Seibert.
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Foto: Thomas Lohnes/ddp