Vor der heutigen Vorstandssitzung hat die CSU ihre Schwesterpartei CDU scharf angegriffen und für die derzeitigen desolaten Umfragen verantwortlich gemacht. Generalsekrtär Alexander Dobrindt sagte, dass die Union "ohne konservative Stammwähler" keine Wahlen gewinnen könne. Konservatives Profil sei gefragt, weshalb auch "der eine oder andere in der CDU" lernen müsse, dass "die Mitte nicht am linken Spielfeldrand liegt." CSU-Chef Seehofer sprang seinem General bei indem er auf die Wert von 29 Prozent Zustimmung für die CDU/CSU verwies und spitz anmerkte: "Noch Fragen?"
Besonders Annette Schavan und Norbert Röttgen (beide CDU) sind den Christsozialen einn Dorn im Auge. Ihre Forderungen nach mehr ausländischen fachkräften und der Senkung der AKW-Laufzeiten würden "nicht gebraucht" und seien "unglaubwürdig". Bei Minister gelten als enge Vertraute von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU), die jedoch nicht offen kritisiert wurde. Es hieß lediglich, man stelle in der CSU fest, dass "von Berlin das Konservative eher weggestellt oder in die Ecke geschoben wird."
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Foto: lukas Barth/ddp
Vor der heutigen Vorstandssitzung hat die CSU ihre Schwesterpartei CDU scharf angegriffen und für die derzeitigen desolaten Umfragen verantwortlich gemacht. Generalsekrtär Alexander Dobrindt sagte, dass die Union "ohne konservative Stammwähler" keine Wahlen gewinnen könne. Konservatives Profil sei gefragt, weshalb auch "der eine oder andere in der CDU" lernen müsse, dass "die Mitte nicht am linken Spielfeldrand liegt." CSU-Chef Seehofer sprang seinem General bei indem er auf die Wert von 29 Prozent Zustimmung für die CDU/CSU verwies und spitz anmerkte: "Noch Fragen?"
Besonders Annette Schavan und Norbert Röttgen (beide CDU) sind den Christsozialen einn Dorn im Auge.