Einer Untersuchung des Institut für Arbeit und Qualifikation (IAQ) der Universität Duisburg-Essen zufolge, unterschreiten 6,55 Millionen oder 20 Prozent der Beschäftigten in Deutschland die Niedriglohnschwelle. Diese liegt nach OECD-Definition in Westdeutschland bei 9,50 Euro, in Ostdeutschland bei 6,87 Euro. Im vergangenen Jahrzehnt sei die Zahl der Beschäftigten im Niedriglohnsektor um 2,3 Millionen Menschen gewachsen, so das Institut. Allerdings stagniere seit 2006 der Niedriglohnanteil bei einem allgemein gestiegenen Beschäftigungsgrad bei knapp einem Fünftel aller Beschäftigten.
Von den Niedriglohn-Beschäftigten erhielten laut IAQ wiederum 3,6 Prozent "extreme Niedriglöhne" von unter fünf Euro pro Stunde.
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Foto: Siegfried Fries/pixelio.de
Einer Untersuchung des Institut für Arbeit und Qualifikation (IAQ) der Universität Duisburg-Essen zufolge, unterschreiten 6,55 Millionen oder 20 Prozent der Beschäftigten in Deutschland die Niedriglohnschwelle. Diese liegt nach OECD-Definition in Westdeutschland bei 9,50 Euro, in Ostdeutschland bei 6,87 Euro. Im vergangenen Jahrzehnt sei die Zahl der Beschäftigten im Niedriglohnsektor um 2,3 Millionen Menschen gewachsen, so das Institut.