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28.05.2012
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Beschwerde gegen Waffengesetz beim Verfassungsgericht
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Die Initiative "Keine Mordwaffen als Sportwaffen!" hat heute vor dem Bundesverfassungsgericht (BVerfG) in Karlsruhe Beschwerde gegen das derzeitige Waffengesetz eingelegt. Es wird gefordert, das recht auf den Besitz tödlicher Schußwaffen generell zu verbieten. Als Beschwerdeführer treten zwei Elternpaare auf, die Ihre Kinder beim Amoklauf von Winnenden verloren haben.

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Die Kläger argumentieren, das das Waffengesetzt die Ausübung des Schießsportes über die im Grundgestz garantierten Rechte auf Leben und körperliche Unversehrtheit stellt und demnach gegen die Verfassung verstößt.

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heute.de

 

Foto: Manuela gäck/pixelio.de



Redaktion FreieWelt.net, 21.07.2010 12:28 | Kommentare (3)




 
  Kommentare (3)

Michael Kuhn, 22.07.2010 18:54
Jährlich sterben im Schnitt etwa 2.700 Menschen in Deutschland durch Mord und Totschlag. Von diesen Taten werden durchschnittlich 12 mit legalen Waffen begangen. Aufgeteilt auf Dienstwaffen, Jagdwaffen, Sportwaffen und Erbwaffen. Also etwa 3 von 2.700 Fällen betreffen tatsächlich Sportwaffen. Exakt 0,111% aller Morde/Totschlag.

99,989% der Fälle von Mord und Totschlag werden mit anderen Tatmitteln als legalen Sportwaffen begangen. Diese sollen aber nicht verboten werden. Ich frage mich, vor was manche Menschen sonst so Angst haben und wo diese denken lassen. Gesunder Menschenverstand? Fehlanzeige.


Michael Kuhn, 22.07.2010 13:13
Nachdem in 99,999% der Fälle der/die Täter(in) die eigenen Hände zur Tatausübung verwendet um jemanden vom Leben zum Tode zu befördern, stellt sich ernsthaft die Frage, weshalb den Sportschützen ihre Sportgeräte genommen werden sollen. Man sollte lieber allen Menschen vorsorglich die Hände amputieren, dann können auch keine Küchenmesser, Äxte, Molotow-Cocktails, Kettensägen, Zahnstocher, Golfschläger, Seile, selbstgebaute Flammenwerfer, Wäscheleinen, Computermonitore, Autos, Steine, Ketten, Kopfkissen oder die Hände selbst zur Tatausübung verwendet werden. Bei manchen Menschen könnte man rein prophylaktisch auch das Gehirn entfernen. Dann müßten wir uns alle liebhaben und keine Morde würden mehr geschehen. Wobei - Dominik Brunner wurde ja totgetreten. Also Füße auch weg.

Stephan, 21.07.2010 14:10
Pfeil & Bogen und Armbrust waren Jahrhundertlang tödliche Kriegswaffen. Heute werde sie vom Kriegswaffenkontrollgesetz und Waffengesetz nicht mal mehr erfasst und gelten als Freizeitspaß.

Küchenmesser, Spaten, elektrischer Hammer ….. alles tödliche Waffen, wenn man sie zweckentfremdet.

Sprengstoff aus handelsüblichen Materialen oder Silvesterknallern ist für einen zu allem entschlossenen Täter kein Problem. Anleitung dazu gibs, mit etwas Aufwand, im Internet zufinden. Oder bei der örtlichen Antifa.

Wann werden diese Dinge endlich verboten, denn das Recht auf Gebrauch dieser Dinge stellt sich über die im Grundgesetz garantierten Rechte auf Leben und körperliche Unversehrtheit und verstößt gegen die Verfassung.

Und was ist mit Alkohol, Tabak …….


Ich kann die Hinterbliebenen verstehen. Sie sehnen sich danach, dem Tod ihrer Kinder einen Sinn zu geben. Es soll sich wenigstens etwas ändern, es soll nicht wieder passieren.

ABER, das deutsche Waffenrecht ist mit das strengste der Welt. Legale Schusswaffen spielen in der Kriminalitätsstatistik kaum eine Rolle.

Das Problem sind nicht legale Waffen. Das Problem ist, wenn ein Fehler passiert. Und es ist tragisch, wenn aus diesem Fehler eine solche Katastrophe entsteht. Aber das sind Ausnahmen, nicht die Regel.

Das Problem ist auch, das es Menschen gibt, die zu solchen Taten neigen. Was machte aus einem normalen Teenager einen Vielfachmörder? Das Waffengesetz? Nein!

Man muss sich die Fragen stellen, wäre der Amoklauf auch passiert, wenn Waffen absolut verboten wären? Bei einem entschlossenen Täter ist mit „Ja, nur mit anderen Mittel“ die richtige Antwort.

Das absolute Verbot von Waffen wird keine künftigen Amokläufe verhindern!



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