Die parteiinterne Kritik an Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hält an. Zwar wurden von Politikern aus CDU und CSU über das Wochenende auch viele Kritikpunkte zur Gesundheitsreform und Atomkraft laut, aber hauptsächlich wird die mangelnde Führung der Kaanzlerin bemängelt. "Unter Merkel wurde der Einfluss der Partei marginalisiert. Die Folgen sind nicht zu übersehen: Unsere Mitglieder sind unglücklich, viele völlig frustriert", sagte stellvertretend Josef Schlarmann von der Mittelstandsvereinigung der CDU. Im Interview mit dem "Spiegel" kritisiert er vor allem, das Merkel die CDU inhaltlich ausbluten lasse.
"Wir müssen uns daran gewöhnen, dass Frau Merkel einen zentralistischen Führungsstil pflegt", so Schlarmann weiter. Er wäre dafür Regierungsamt und Parteivorsitz zu trennen, doch "leider" gebeb es keine Alternative merh, da Merkel sich der zweite Führungsreihe entledigt habe. So urteilt auch FreieWelt-Blogger Karl Feldmeyer, die neue Erkenntnis sei, "was diese Kanzlerin nicht kann: Sie kann nicht Führen; das heißt andere überzeugen und so für sich gewinnen." Sie regiere "wie Katharina II.: mit Druck." Dazu nochmals Josef Schlarmann: "Im System Merkel werden Entscheidungen zentral getroffen, von oben nach unten, in der Managersprache würde man sagen "top-down", nicht "bottom-up". Das ist in einer Parteiendemokratie bedenklich."
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Foto: Axel Schmidt/ddp
Die parteiinterne Kritik an Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hält an. Zwar wurden von Politikern aus CDU und CSU über das Wochenende auch viele Kritikpunkte zur Gesundheitsreform und Atomkraft laut, aber hauptsächlich wird die mangelnde Führung der Kaanzlerin bemängelt. "Unter Merkel wurde der Einfluss der Partei marginalisiert. Die Folgen sind nicht zu übersehen: Unsere Mitglieder sind unglücklich, viele völlig frustriert", sagte stellvertretend Josef Schlarmann von der Mittelstandsvereinigung der CDU. Im Interview mit dem "Spiegel" kritisiert er vor allem, das Merkel die CDU inhaltlich ausbluten lasse.
"Wir müssen uns daran gewöhnen, dass Frau Merkel einen zentralistischen Führungsstil pflegt", so Schlarmann weiter.