Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) stellte sich beim "Parlament der Wehrpflichtigen" den kritischen Fragen der Rekruten. Zur Aussetzung der Wehrpflicht sagte zu Guttenberg: "Ich habe keinerlei Bestreben, die Wehrpflicht aus dem Grundgesetz zu streichen". Angesichts der maroden Kassenlage ist der CSU Politiker bestrebt neue Lösungen auf den Weg zu bringen. Vorgesehen ist in Zukunft die Verkürzung des Grundwehrdienst von neun auf sechs Monate: "Sind die sechs Monate wirklich das Optimum dessen, was man im Sinne der Bundeswehr, im Sinne des jungen Menschen darstellen kann?", fragte er.
Möglicherweise müssten andere Strukturen geschaffen werden, damit ein junger Mensch freiwillig bis zu einem Jahr seinem Vaterland diene. Mit einer Aufwertung des "kümmerlichen Wehrsolds" und der Ausbildung beabsichtigt der Minister, den Wehrdienst attraktiver zu machen.
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Foto: M.Kappeler/ddp
Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) stellte sich beim "Parlament der Wehrpflichtigen" den kritischen Fragen der Rekruten. Zur Aussetzung der Wehrpflicht sagte zu Guttenberg: "Ich habe keinerlei Bestreben, die Wehrpflicht aus dem Grundgesetz zu streichen". Angesichts der maroden Kassenlage ist der CSU Politiker bestrebt neue Lösungen auf den Weg zu bringen. Vorgesehen ist in Zukunft die Verkürzung des Grundwehrdienst von neun auf sechs Monate: "Sind die sechs Monate wirklich das Optimum dessen, was man im Sinne der Bundeswehr, im Sinne des jungen Menschen darstellen kann?", fragte er.