15 Uhr gerechnet.
Die Bundesversammlung umfaßt 1244 Wahlleute, die zur einen Hälfte aus den Bundestagsabgeordneten bestehen und zur Anderen aus den nach den jeweiligen Mehrheiten zusammengesetzten Bundesländer kommen.
Union und FDP haben eine mehrheit von 21 Stimmen. Damit könnte Wulff bereits im 1. Wahlgang Bundespräsident sein. Da aber mehrere Liberale angelündigt haben Gauck zu wählen könnte es auch zu zwei oder drei Wahlgängen kommen. In denbeiden ersten ist die absolute Mehrheit im Dritten nur noch die einfache Mehrheit erforderlich. Da Gauck außer den FDP-Abweichlern zusätzlich auf die Linke angewiesen ist, scheint seine Wahl unwahrscheinlich. Dem alten Bürgerechtler und Oppositionellen wollen die SEE-Nachfolger nicht ihre Stimme geben.
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Foto: Steuermann/pixelio