In eindringlichen Worten sprach Joachim Gauck eine Stunde lang im Deutschen Theater in Berlin über "Freiheit, Verantwortung und Gemeinsinn". Bis auf den letzten Platz war der Theatersaal belegt, die Sympathie und der Glaube an den Präsidentschaftskandidaten von SPD und Grünen lagen in der Luft. Nach der authentischen und bewegenden Rede des DDR-Bürgerrechtlers und ehemaligen Pastors fanden die stehenden Ovationen der gesamten Prominenz beider Parteien und hunderter Fans kein Ende.
"Wir können Revolution! Wir können Freiheit!", sagte Gauck und leitet des Volkes Selbstbewusstsein von 1989 aus der europäischen Demokratiegeschichte her und will das als "Ermächtigung" und Ermutigung ins Heute übersetzt wissen. "Wir haben die Freiheit von etwas erlangt, aber Freiheit wozu?" Durch den Gebrauch dieser Freiheit könne die Gegenwart gestalten werden. Darunter will Gauck auch das Setzen von Regeln für die Finanzmärkte und einen wertorientierten Rahmen für die Wirtschaft verstanden wissen. "Mit der Demokratie ist es wie mit dem Leben: Glück ist weniger im Haben, aber beständig im Sein", sagt er zum Schluss, bevor begeisterte Ovationen das Bühnenhaus minutenlang füllen.
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Foto: S.Simonsen/ddp
In eindringlichen Worten sprach Joachim Gauck eine Stunde lang im Deutschen Theater in Berlin über "Freiheit, Verantwortung und Gemeinsinn". Bis auf den letzten Platz war der Theatersaal belegt, die Sympathie und der Glaube an den Präsidentschaftskandidaten von SPD und Grünen lagen in der Luft. Nach der authentischen und bewegenden Rede des DDR-Bürgerrechtlers und ehemaligen Pastors fanden die stehenden Ovationen der gesamten Prominenz beider Parteien und hunderter Fans kein Ende.
"Wir können Revolution! Wir können Freiheit!", sagte Gauck und leitet des Volkes Selbstbewusstsein von 1989 aus der europäischen Demokratiegeschichte her und will das als "Ermächtigung" und Ermutigung ins Heute übersetzt wissen.