Heute wird an den Volksaufstand in der DDR vom 17. Juni 1953 erinnert, bei dem Hunderttausende Menschen in der DDR auf die Straße gingen. Die Demonstration wurde von sowjetischen Truppen blutig niedergeschlagen, 50 Menschen wurden getötet, Hunderte zu langjährigen Haftstrafen verurteilt. Die Bundespräsidenten-Kandidatin der Linken, Luc Jochimsen, sagte dem "Hamburger Abendblatt", die DDR sei kein "Unrechtsstaat gewesen:
"Die DDR war ein Staat, der unverzeihliches Unrecht an seinen Bürgern begangen hat. Nach juristischer Definition war sie allerdings kein Unrechtsstaat". Derartige Definitionen sollten "juristisch und staatsrechtlich haltbar" sein. "Der Begriff Unrechtsstaat ist es nicht." Jochimsen erklärte sich bereit, mit dem Präsidentschaftskandidaten von SPD und Grünen, Joachim Gauck, über das Unrecht der DDR zu reden. "Leider will Gauck nicht mit mir diskutieren", erklärte Jochimsen.
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Foto: M.Gottschalk/ddp
Heute wird an den Volksaufstand in der DDR vom 17. Juni 1953 erinnert, bei dem Hunderttausende Menschen in der DDR auf die Straße gingen. Die Demonstration wurde von sowjetischen Truppen blutig niedergeschlagen, 50 Menschen wurden getötet, Hunderte zu langjährigen Haftstrafen verurteilt. Die Bundespräsidenten-Kandidatin der Linken, Luc Jochimsen, sagte dem "Hamburger Abendblatt", die DDR sei kein "Unrechtsstaat gewesen:
"Die DDR war ein Staat, der unverzeihliches Unrecht an seinen Bürgern begangen hat.