Und bevor wir die Beiträge erhöhen, müssen alle Mittel zur Ausgabenbegrenzung ausgeschöpft sein." Ein Regierungssprecher widersprach jedoch dieser Darstellung. Minister Rösler zeigte sich empört.
Rösler warf der CSU in einem ARD-Interview vor, sich jeder vernünftigen Lösung zu verweigern. Starke Sprüche reichten angesichts eines zu erwartenden Defizits von 11 Milliarden Euro bei den Krankenkassen nicht mehr. Nach seiner Lesart der Koalitionsabsprachen sind einkommensunabhängige Arbeitnehmerbeiträge nicht vom Tisch. Über die Ausgestaltung eines Sozialausgleichs sei noch keine Entscheidung getroffen worden.
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Foto: Mathias Schumacher/ddp-Archiv