Papst Benedikt XVI. warb am zweiten Tag seiner Zypern-Reise in Nikosia für eine Politik der Moral und der Wahrheit. Die Politik stünde auf einem festeren Fundament, wenn sie sich national und international von Eigeninteressen und parteilichem Druck reinige. Vor allem in Ländern in schwieriger politischer Lage könnten offene Beziehungen allen dienen, sagte der 83-jährige. Der Vatikan schloss nicht aus, dass der Papst während seines Besuches auch mit politischen und religiösen Vertretern des moslemischen Nordteils der Insel zusammenkommt.
Der Papst trauerte auch um die Opfer des israelischen Militärangriffs und sprach von einem "schmerzlichen Ereignis". "Ich wiederhole ein weiteres Mal mit betrübter Seele, dass Gewalt die Konflikte nicht löst, sondern die dramatischen Konsequenzen vergrößert und neue Gewalt erzeugt", sagte der Papst.
Mehr unter: Dom Radio und Deutsche Welle
Foto: J.Koch/ddp
Papst Benedikt XVI. warb am zweiten Tag seiner Zypern-Reise in Nikosia für eine Politik der Moral und der Wahrheit. Die Politik stünde auf einem festeren Fundament, wenn sie sich national und international von Eigeninteressen und parteilichem Druck reinige. Vor allem in Ländern in schwieriger politischer Lage könnten offene Beziehungen allen dienen, sagte der 83-jährige. Der Vatikan schloss nicht aus, dass der Papst während seines Besuches auch mit politischen und religiösen Vertretern des moslemischen Nordteils der Insel zusammenkommt.