Mit der Entscheidung von Union und FDP für Wulff zeige sich jedoch vor allem eins: eine gewisse Inhaltlosigkeit der Koalition, deren Bündnis über kein wirkliches Fundament verfügt. Wulff solle als zehnter deutscher Bundespräsident vor allen Dingen Optimismus verkörpern. Nach Ansicht von SPD-Vize Olaf Scholz stehe bei der Entscheidung für Wulff besonders Parteitaktik im Vordergrund. Scholz sei enttäuscht, dass Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) nicht auf das Angebot der Opposition eingegangen sei, sich auf einen gemeinsamen Kandidaten zu verständigen: "Dieser Schulterschluss über Parteigrenzen hinweg wäre klug und gut gewesen," sagte Scholz.
Mehr unter: Focus Online und Zeit Online
Foto: S.Willnow/ddp