Sie können ihre Bilanzen säubern.
Täglich erwirbt die EZB über die Griechenland-Anleihen hinaus auch noch für rund eine Milliarde Euro Staatsanleihen von Ländern wie Portugal oder Spanien. Während manche Experten zumindest noch den Ankauf dieser Anleihen nachvollziehen können, solange der 750 Milliarden Euro schwere Rettungsschirm noch nicht endgültig steht, halten die meisten Finanzwissenschaftler und auch die Deutsche Bundesbank den Kauf von Griechen-Anleihen für überflüssig. Die deutschen Banken werden ihre Junk Bond-Bestände allerdings im Gegensatz zu ihren französischen Kollegen nicht an die Zentralbank los. Sie haben versprochen, die Anleihen zu halten.
Viele Beobachter sprechen im Hinblick auf die EZB-Aktion inzwischen von einem Komplott zwischen EZB-Chef Jean-Claude Trichet und Frankreichs Regierung, um die französischen Banken elegant zu sanieren.
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Foto: Thomas Lohnes/ddp