Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) tritt heute, nach seinem erneuten Krankenhausaufenthalt, wieder seinen Dienst an. Das bedeutet heute die Tagung der Finanzminister der Euro-Gruppe, am Dienstag zum Rat der EU-Ressortchefs für Finanzen und Wirtschaft und Mittwpch und Donnerstag die von Schäubles selbst geplante Tagung zur Regulierung der Finanzmärkte. Und am Freitag wird mit EU-Ratspräsident Herman Van Rompuy über die Reform der Euro-Zone diskutiert. Angela Merkel scheint in diesen Zeiten der Finanzkrisen und milliardenschweren "Rettungspakete", abhängiger denn je von ihrem Finanzminister, doch dieser ist durch seine Krankenhausaufenthalte angreifbar geworden und Rücktrittsgerüchte wollen nicht verstummen.
Doch Merkel hält an ihm fest gerade in dieser sogenannten "Schicksalwoche" des Euro. Schäubles unverzichtbarkeit für die Kanzlerin zeigt sich auch in ihren Aussagen, sie "habe ihm zugesagt, dass ich ihm die Zeit gebe, die er braucht, um wieder richtig zu Kräften zu kommen." Bei einem "Ausnahmepolitiker" wie Schäuble, so Merkel weiter, dürfe das nicht an "ein paar Wochen hängen".
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Foto M. Gottschalk/ddp
Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) tritt heute, nach seinem erneuten Krankenhausaufenthalt, wieder seinen Dienst an. Das bedeutet heute die Tagung der Finanzminister der Euro-Gruppe, am Dienstag zum Rat der EU-Ressortchefs für Finanzen und Wirtschaft und Mittwpch und Donnerstag die von Schäubles selbst geplante Tagung zur Regulierung der Finanzmärkte. Und am Freitag wird mit EU-Ratspräsident Herman Van Rompuy über die Reform der Euro-Zone diskutiert. Angela Merkel scheint in diesen Zeiten der Finanzkrisen und milliardenschweren "Rettungspakete", abhängiger denn je von ihrem Finanzminister, doch dieser ist durch seine Krankenhausaufenthalte angreifbar geworden und Rücktrittsgerüchte wollen nicht verstummen.