Gesundheitspolitiker der Union haben am Wochenende weitere Einsparungen im Gesundheitswesen gefordert. Bei Ärzten, Kliniken, Apothekern und Krankenkassen müssten im kommenden Jahr mindestens drei Milliarden Euro zusätzlich gestrichen werden, so der gesundheitspolitischen Sprecher der Unionsfraktion, Jens Spahn, gegenüber "Die Welt". Sein Kollege Johannes Singhammer (CSU) sagte, den Krankenkassen stehe das Wasser bis zum Hals. Die schon beschlossenen Sparmaßnahmen bei Arzneimitteln in Höhe von 1,5 Milliarden Euro reichten nicht aus, um die Finanzlücke zu schließen.
Ärzte und Krankenhäuser müssten sich auf eine Nullrunde gefasst machen. Veränderungen solle es bei der Praxisgebühr geben. FDP-Gesundheitsminister Philipp Rösler zeigte sich gegenüber Sparvorschlägen aufgeschlossen. Den gesetzlichen Krankenkassen droht nach Schätzungen für das kommende Jahr eine Finanzierungslücke von 15 Milliarden Euro.
Mehr auf WELT.de und RP-Online.de
Foto: Peter Endig/ddp-Archiv
Gesundheitspolitiker der Union haben am Wochenende weitere Einsparungen im Gesundheitswesen gefordert. Bei Ärzten, Kliniken, Apothekern und Krankenkassen müssten im kommenden Jahr mindestens drei Milliarden Euro zusätzlich gestrichen werden, so der gesundheitspolitischen Sprecher der Unionsfraktion, Jens Spahn, gegenüber "Die Welt". Sein Kollege Johannes Singhammer (CSU) sagte, den Krankenkassen stehe das Wasser bis zum Hals. Die schon beschlossenen Sparmaßnahmen bei Arzneimitteln in Höhe von 1,5 Milliarden Euro reichten nicht aus, um die Finanzlücke zu schließen.