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Bischof Mixa: Vorermittlungen eingestellt
Weitere Themen: Allgemein, Justiz



Die Staatsanwaltschaft Ingolstadt stellt ihre Ermittlungen gegen Bischof Walter Mixa ein. Es konnten keinerlei Tatnachweise gefunden werden. Mixa war des sexuellen Mißbrauchs beschuldigt worden, hat sich aber immer vehement gegen diese Verdächtigungen gewehrt. Die Staatsanwaltschaft bestätigt nun, dass "ein Tatnachweis hinsichtlich eines sexuellen Missbrauchs .. nicht zu führen" sei.

 

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Foto: M. Gottschalk/ddp

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Redaktion FreieWelt.net, 14.05.2010 14:23 | Kommentare (1)


Nachricht zum Thema auf FreieWelt.net



 
  Kommentare (1)

Friedemann, 14.05.2010 15:54
Es ist beinahe unglaublich, was hier passiert ist, man kann versucht sein, darin erste Anfänge in das Abgleiten in einen totalitären Unrechtsstaat zu erkennen. Deutschland, das sich immer den Anschein von Toleranz gab, wo Unschuldsvermutung ungerechtfertigter Vorverurteilung entgegenstehen sollte, leistet sich einen derartigen Skandal, und das sicher ohne Folgen für die Rufmörder. Erinnerungen an Denunziationen in kommunistischen Unrechtssystemen wie in der ehemaligen Sowjetunion werden wach, wo kaum eine Familie von Verhaftungen verschont blieb, nicht einmal die absolut systemtreuen. Soweit sind wir Gottlob noch nicht, die Folgen von Denunziation und Rufmord sind bisher weit weniger schwerwiegend. Auch sind die Auftraggeber derartiger Kampagnen weniger eindeutig auszumachen, es ist nicht der absolutistische Staat, vielmehr ein oligarchisches Gefüge mit einer viel größeren Flexibilität. Aber sollte die Zerstörung eines prominenten und verdienstvollen Mitbürgers folgenlos bleiben wie auch schon bei Eva Herman, wird die Hemmschwelle für Nachahmertaten zweifellos immer weiter gesenkt werden. Eine unselige Verbindung mit dem System der freien Marktwirtschaft könnte bald einen lukrativen Wirtschaftszweig entdecken oder hat es längst. Was kostet ein gekauftes Missbrauchsopfer, wie hoch ist der Preis für eine Ohrfeige, eine Kopfnuss, ein Schlag mit der Rute, ein brutales Verprügeln oder gar für sexuellen Missbrauch? Wie viel Opfer braucht es für den Sturz eines Prominenten?

Wem wird man künftig noch glauben können oder ist diese Verwirrung in Sachen Glaubwürdigkeit vielleicht letztendlich eines der angestrebten Ziele, Verwirrung auf allen Gebieten, quasi ein Pendant zur Gender-Ideologie bis hin zur bereits seit vielen Jahren angestrebten Freigabe aller sexuellen Schattierungen einschließlich der Pädophilie. Und alle, die sich dem entgegenstellen, müssen vorher denunziert und verunglimpft werden, möglichst mit den Mitteln, gegen die sie sich vorher gewendet haben. Und wehe, man findet wirklich etwas. Da wird eine Kassiererin wegen eines zu ihren Gunsten eingelösten Bons entlassen, eine Heimmitarbeiterin wegen einer Maultasche, die im Abfall gelandet wäre, und in keinem dieser skandalösen Fälle waren derartige Kleinigkeiten die wirklichen Auslöser, so auch bei Mixa.

Wir sind letztlich alle betroffen oder könnten es bald sein. Wann wacht der deutsche Michel endlich auf, bevor es zu spät ist und wir moralisch und materiell ausgeraubt sind. Aber vielleicht ist das ja auch Teil des Verwirrungsspiels, ein großes Ablenkungsmanöver vor dem Hintergrund eines unglaublichen Finanzskandals und einer Hetzjagd auf den kranken europäischen Michel. Und die Auftraggeber wären dann natürlich unglaublich reich und mächtig. Wäre ich nicht überzeugt, dass es eine derartige Industrie der Denunziation und Zerstörung nicht längst gibt, hätte ich es nicht erwähnt. Man soll schlafende Hunde nicht wecken.



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Bild: Podium beim Forum Familie
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