Der Stabilitätspakt der Euro-Staaten hat vor allem an zwei Ländern gelitten, Frankreich und Deutschland. Das sagte der Chef der Europäischen Zentralbank (EZB), Jean-Claude Trichet dem "Handelsblatt". Er selber habe 2004 und 2005 den Versuch "den Stabilitäts- und Wachstumspakt zu zerstören" verhindern müssen. Dieser Versuch, so Trichet sei von den großen Euro-Ländern gekommen, "einschließlich Frankreichs und Deutschlands". Derweil hatt Josef Ackermann, der Chef der Deutschen Bank, verlauten lassen er glaube nicht daren, dass Griechenland seine Schulden jemals zurückzahlen könne.
Ackermann sagte im ZDF, "Ob Griechenland über die Zeit wirklich in der Lage ist, diese Leistungskraft aufzubringen, das wage ich zu bezweifeln." Daher forderte Trichet im Hinblick auf den Stabilitätspakt, man brauche "grundlegende Veränderung – nicht nur in der Überwachung der Fiskalpolitik, auch in der Struktur- und Wettbewerbspolitik. Wir müsse praktisch alles verbessern." Er erhofft sich dabei vor allem von Deutschland ein noch stärkere Rolle bei der Satbilisierung des Euro. Deutschland sei "die größte Volkswirtschaft im Euro-Raum und ein Land mit der Tradition gesunder Staatsfinanzen."
Interview mit Jean Claude Trichet bei handelsblatt.com
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Foto: geralt/photoopia
Der Stabilitätspakt der Euro-Staaten hat vor allem an zwei Ländern gelitten, Frankreich und Deutschland. Das sagte der Chef der Europäischen Zentralbank (EZB), Jean-Claude Trichet dem "Handelsblatt". Er selber habe 2004 und 2005 den Versuch "den Stabilitäts- und Wachstumspakt zu zerstören" verhindern müssen. Dieser Versuch, so Trichet sei von den großen Euro-Ländern gekommen, "einschließlich Frankreichs und Deutschlands". Derweil hatt Josef Ackermann, der Chef der Deutschen Bank, verlauten lassen er glaube nicht daren, dass Griechenland seine Schulden jemals zurückzahlen könne.