Die EU-Kommission stellt außerdem Notkredite in Höhe von 60 Milliarden in Aussicht. Der IWF wird mit 220 Milliarden im Boot sitzen.
Nach dem grundsätzlichen Beschluss der Staats- und Regierungschefs am Freitag, neue Stabilisierungsmaßnahmen für die Gemeinschaftswährung einzuführen, waren die Finanzminister beauftragt, bis zum Handelsbeginn am Montagmorgen entsprechende Beschlüsse zu fassen. Da Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble wegen einer Medikamentenunverträglichkeit in ein Krankenhaus eingeliefert werden musste, vertrat ihn Innenminister Thomas de Maiziere in Brüssel. Er sagte im Anschluß an die Sitzung, das Rettungspaket solle "Ruhe in den Karton bringen". Im Gegenzug zur Schnürung des Pakets würden sich Sorgenländer wie Portugal und Spanien zu zusätzlichen Konsolidierungsmaßnahmen bereiterklären. Die Börsen in Asien reagierten in der Nacht positiv auf die Nachricht.
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Foto: Johannes Eisele/ddp