Der Präsident der Deutschen Bundesbank, Axel Weber, hat an die Abgeordneten des Bundestages appelliert, das Gesetz für die Griechenland-Hilfe passieren zu lassen. Eine Insolvenz Griechenlands verursache dramatische Folgen für die Währungsunion, so Weber. Die Stabilität des Finanzsystems sei gefährdet. Die Regierung in Athen habe den Ernst der Lage erkannt. Griechenland könne bei strikter Beachtung seines Sparprogramms "die Kurve kriegen".
Die Einrichtung eines Europäischen Währungsfonds (EWF) zur Bewältigung künftiger Haushaltskrisen lehnt Weber ab. Scharfe Kritik an Spekulanten übte der Chef der Finanzaufsichtsbehörde Bafin, Jochen Sanio. Diese führten über wirtschaftliche Erwägungen hinaus einen "Angriffskrieg gegen die Eurozone". Die Regierungen müssten in Zusammenarbeit mit den wichtigsten Handelsplätzen "dem Treiben ein Ende setzen".
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Foto: Thomas Lohnes/ddp
Der Präsident der Deutschen Bundesbank, Axel Weber, hat an die Abgeordneten des Bundestages appelliert, das Gesetz für die Griechenland-Hilfe passieren zu lassen. Eine Insolvenz Griechenlands verursache dramatische Folgen für die Währungsunion, so Weber. Die Stabilität des Finanzsystems sei gefährdet. Die Regierung in Athen habe den Ernst der Lage erkannt. Griechenland könne bei strikter Beachtung seines Sparprogramms "die Kurve kriegen".