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28.05.2012
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"Sexualerziehung" häufig schamverletzend und enthemmend
Weitere Themen: Allgemein, Familie



Regine Schwarzhoff, Vorsitzende des Elternverein NRW e.V., im Gespräch mit FreieWelt.net über die Brisanz verpflichtender Sexualerziehung von Kindern in den Grundschulen von Nordrhein-Westfalen.

FreieWelt.net: Vor drei Wochen wurden in Salzkotten, in der Nähe von Paderborn, zwei Familienmütter in Haft genommen, weil sie ihre Kinder von einem Theaterstück ferngehalten haben, das die Grundschule im Rahmen der Sexualerziehung anberaumt hatte. Das klingt wie ein Stück aus dem Tollhaus. Ist Aufklärung über Sexualität nicht in erster Linie Elternsache?


Regine Schwarzhoff:
Nach Artikel 6 Grundgesetz haben wir Eltern als allererste das Recht und die Pflicht, unsere Kinder zu erziehen. Wenn staatliche Institutionen solche Zwangsmaßnahmen benutzen, um in die Kindererziehung einer Familie einzugreifen, die diese Verantwortung sehr bewußt wahrnimmt, stellt dieser Staat sich ein Armutszeugnis aus. Die betroffenen Familien, die zu einer christlichen Baptistengemeinde gehören, werden systematisch unter Druck gesetzt, erst die Väter, dann die Mütter in Erzwingungshaft genommen und wie zu Gefängnisstrafen verurteilte Täter behandelt. Und das, weil sie ihre Rechte und Pflichten als Eltern aus ihrem Glauben und Gewissen besonders ernst nehmen.


FreieWelt.net: Was genau wird den Kindern in der Sexualkunde der Grundschule denn beigebracht?


Regine Schwarzhoff:
An unserem Nottelefon haben wir immer wieder entsetzte Eltern, die beim Elternverein Rat suchen und haarsträubende Geschichten erzählen. Im Alter von 8 bis 9 Jahren lernen Kinder in der Grundschule unter anderem, Kondome über Holzpenisse oder Bananen zu ziehen, und müssen Schilderungen sexueller Praktiken von ihren Lehrkräften anhören. Oft wird ihnen von sexuellen Kontakten Erwachsener so detailliert berichtet und vorgeschwärmt, daß besonders Jungen neugierig gemacht werden und versuchen, diese Dinge an sich selbst oder gar an Mitschülerinnen auszuprobieren. Die stimulierenden und sexualisierenden Broschüren der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung BZgA – immerhin einer Bundesbehörde – dienen dazu als Grundlage, aber gleichzeitig als Legitimation, obwohl die BZgA sie "nur" zur Verfügung stellt. Die Broschüre der BZgA für die 8- bis 12-Jährigen "Kleines Körper-ABC" enthält unter anderem detailgetreue realistische Zeichnungen von Erwachsenengenitalien beider Geschlechter. Über Kinder, die sich beim Betrachten solcher Bilder schämen, wird gelacht; manchmal stellen Lehrkräfte sie sogar vor der Klasse bloß als verklemmt und prüde. Deshalb schämen sie sich so sehr, daß sie sich nicht einmal der eigenen Mutter anvertrauen können. Wenn wir Eltern von diesen Dingen erfahren, dann nur aus Zufall, weil die Kinder eine Frage stellen oder irgend ein Wort gebrauchen, das wir nicht in ihrem Wortschatz vermutet hätten. Eine Mutter berichtete kürzlich von einer Lehrerin, die den Kindern frank und frei eine Abtreibung gestand und dies als geeignetes Mittel der „Empfängnisverhütung“ darstellte. In einem anderen Fall wurde Grundschulkindern der Geburtsvorgang anschaulich dargestellt, indem eine mit der Lehrerin befreundete Hebamme eine Puppe durch den Ausschnitt eines Pullovers quetschte, während die Lehrkraft dazu passend stöhnte und hechelte. Man muß nicht mal gläubiger Christ sein, um solche Darstellungen abzulehnen. Wenn Eltern ihre Kinder bewußt christlich erziehen, werden ihre Erziehungs- und Glaubensgrundsätze durch solchen "Unterricht" gravierend untergraben. Das ist unzulässig.

Das verbriefte Recht der Eltern, die Inhalte und Materialien für den Sexualerziehungsunterricht der Schule „rechtzeitig“ – d.h. vor Beginn mit dem Unterricht – einzusehen und Einwendungen zu erheben, wird meistens ignoriert oder sogar gezielt umgangen.

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Hintergründe können ebenfalls Scham der Lehrkräfte sein, aber auch mangelnde Vorbereitung des Themas oder einfach Zeitnot. Beim Elternabend erfährt man, die „Bücher“ lägen noch nicht vor, oder die Eltern kennen ihr Recht gar nicht und stellen leider keine Fragen. Oft berichten Eltern, daß sie „aus Versehen“ die Broschüren der BZgA gesehen haben; die Lehrkraft hätte den Kindern verboten, sie mit nach Hause zu nehmen, denn sie würden ja jeden Tag gebraucht. Es sind sogar Fälle bekannt, wo Eltern die Befreiung des Kindes von den SE-Unterrichtsstunden erwirkt hatten, die Lehrkräfte aber willkürlich die Stunden so erteilten, daß die Eltern das Kind nie rechtzeitig abholen und wiederbringen konnten.


FreieWelt.net: Worin sehen Sie Gefahren für die Kinder?

Regine Schwarzhoff:
Schulische Sexualerziehung wurde in den 70er Jahren eingeführt und wird seit den 90erJahren vorwiegend mit der Zielsetzung begründet, Mißbrauch, Frühschwangerschaften und AIDS-Infektionen zu verringern. Das Gegenteil wurde erreicht. Laut Publikationen der "Ärztlichen Gesellschaft zur Gesundheitsförderung der Frau" ÄGGF stiegen von 1996 bis 2004 allein die Schwangerschaftsabbrüche bei unter 18-Jährigen um 66%, bei unter 15-Jährigen war es sogar ein Anstieg um 113%! Schon 13-Jährige erwarten Babys von fast Gleichaltrigen, 15-Jährige mißbrauchen Kleinkinder - fast täglich lesen wir solche Meldungen in der Zeitung.

Wir Eltern können auf konkrete Fragen der Kinder antworten und ihnen bei passender Gelegenheit so viel erzählen, wie sie wirklich wissen wollen und müssen. Dabei merken wir schnell, wenn ihre Aufmerksamkeit für dieses Thema erschöpft ist und sie sich anderen Dingen zuwenden. Es gibt immer wieder Anlässe, einem Kind Kenntnisse über Sexualität zu vermitteln, die es weder überfordern noch in seiner Scham verletzen. Dabei kommt es maßgebend darauf an, die Darstellung dem jeweiligen Reifegrad des Kindes anzupassen, den es durch seine (Nach-)Fragen eindeutig erkennen läßt. Es geht dabei also um einen einfühlsam zu begleitenden Wachstumsprozeß.

Die schulische Sexualerziehung in der heutigen Form wirkt sehr häufig schamverletzend und enthemmend. Sie ermutigt zum ungebremsten Experimentieren mit dem Körper, führt demnach zu einer Frühsexualisierung bei Verharmlosung der Folgen (siehe Abtreibung). Sexualität wird quasi als selbstverständliche private Form des Leistungssports deklariert. Wenn schon 15-jährige Mädchen sich damit brüsten, "es" gleichzeitig mit 12 Männern zu machen und alle dabei "optimal zu befriedigen" – so der Journalist Walter Wüllenweber bei der Sendung HartaberFair am 16.05.2007 – ist das ein extremer Beleg dafür, daß unser Jugendschutz seinen Namen nicht verdient. Kindern wird schon durch Medien und Werbung eine übermächtige Flut an sexuell stimulierenden Darstellungen und Belästigungen bis hin zu Pornographie zugemutet. Dem können sie sich entziehen, aber in der Schule wird die Aufmerksamkeit der Kinder gezwungenermaßen darauf gelenkt und das Interesse dafür erst geweckt und dann noch genährt.

Diese "Aufklärung" stellt eine reine oberflächliche Triebbefriedigung als erstrebenswert dar, die mit Liebe und gegenseitiger Achtung und Respekt nichts mehr zu tun hat. Wenn unseren Kindern in der Schule dies als Sinn der Sexualität hingestellt wird, können wir Eltern kaum mehr etwas dagegensetzen. Eltern, die ihre Kinder als wundervolles Ergebnis ihrer innigen Liebe zueinander erfahren und ihren Kindern wünschen, daß sie später dasselbe Wunder erleben dürfen, sind einer derartigen Frühsexualisierung und Instrumentalisierung gegenüber machtlos, denn ihre Kinder verstehen sie nicht. Dadurch wird zusätzlich das Vertrauen der Kinder zu den Eltern ge- bzw. zerstört und die elterliche Erziehungskompetenz schon im Grundschulalter untergraben.


FreieWelt.net: Sexueller Missbrauch ist z.Zt. in aller Munde. Brauchen Kinder nicht frühzeitig eine klare Vorstellung von Sexualität, um sich gegen Übergriffe wehren zu können?


Regine Schwarzhoff:
Das ist ein schwerwiegender Irrtum, der diese Misere mit ausgelöst hat. Die sexuelle "Befreiung" führt dazu, daß die natürliche Scham der Kinder ausgehebelt wird – die Psychotherapeutin Christa Meves benutzt den Begriff "Entschämung". Das bedeutet, daß der angeborene Schutzmechanismus, der ein Kind vor einem entblößten Geschlechtsteil oder ungewollten Berührungen weglaufen läßt, vernichtet wird. „Das habe ich ja schon in der Schule gesehen, dann ist das ja wohl normal“, wird das Kind denken, statt sich in Sicherheit zu bringen. Die detaillierten Ausführungen über die Sexualität Erwachsener erwecken bei den Kindern den Eindruck, daß sie sich dafür interessieren müssen und daß es sie angeht, schon im Alter von 8 oder 9 Jahren. Das bedeutet, ihnen wird ihre Unwissenheit, also ihre "Unschuld" genommen, die sie auch davor schützt, sich daran schuldig zu fühlen, wenn Erwachsene sich an ihnen vergreifen. Dadurch daß ihnen Verständnis für solche Handlungen abverlangt wird – sie sollen ja diese Handlungen verstehen – , wird ihre Distanz derart verringert, daß sie sich von Beginn an einbezogen und verwickelt fühlen; der Befreiungsimpuls wird dadurch erst recht ausgehebelt.


FreieWelt.net: Was muss in NRW geändert werden, damit Konflikte zwischen Eltern und Schule nicht wieder so eskalieren wie in Salzkotten und gerade die Väter und Mütter, die ihre Elternverantwortung besonders ernst nehmen, im Gefängnis landen?


Regine Schwarzhoff:
Die in NRW geltenden Sexualerziehungsrichtlinien, die dem schamverletzenden Mißbrauch durch schulische und außerschulische Lehrpersonen Raum bieten, müssen dringend überarbeitet werden. Das hat der Elternverein NRW e.V. von Beginn an gefordert und wiederholt von Politikern und Landesregierungen verlangt. Das Recht der Eltern auf Information muß gewahrt und Einwendungen gegen die Auswahl der Unterrichtsinhalte müssen ernstgenommen werden, und Eltern müssen in ihrer Erziehungsverantwortung gestärkt und unterstützt werden, statt sich dafür rechtfertigen zu müssen, daß sie sie wahrnehmen. Es muß für alle Beteiligten selbstverständlich sein, Kinder bei unüberbrückbaren Differenzen in den Werthaltungen vom SE-Unterricht zu befreien.

Unser Grundgesetz schützt Eltern in der Aufgabe, für die Erziehung ihrer Kinder vorrangig die Verantwortung zu tragen, insbesondere was ethische Maßstäbe betrifft. Der Erziehungswissenschaftler Werner Lauff benennt in seinem neuen Buch „Das Elterndiplom“ (Gütersloher Verlagshaus 2010) drei Erziehungsziele elterlicher Fürsorge: körperliche Gesundheit, geistige Klarheit und seelische Ruhe. Damit legen wir in unseren Kindern die Grundlagen für Bildung und verantwortliches Handeln. Dabei darf uns niemand behindern, schon gar nicht eine staatliche Pflichtschule.


Zur Internetseite des Elternvereins NRW

Zur Initiative Eltern entscheiden!  Stoppt Sexualkunde-Zwang für Grundschüler in NRW auf AbgeordnetenCheck.de

Das Gespräch führte Hedwig von Beverfoerde

(Foto: R. Schwarzhoff)



Redaktion FreieWelt.Net, 29.04.2010 22:43 | Kommentare (21)




 
  Kommentare (21)

franz dreesen, 06.04.2012 15:01
Wenn das,was Fr. Schwarzhoff da schildert,der typische Sexualkunde ist,dann ist das eher Sexismus unterricht.
Fakt war &ist doch: In den allermeisten Familien ist Sex das totgeschwiegene Thema.Dies ist auch der Grund,weshalb es an Schulen diesen unterricht gibt.Auch ich beobachte schon seit mehr als einem Jahrzent bei den jugnendlichen eine aufoktroyierte Sexualität durch die Medien.Es wird den
jungen Menschen suggeriert,daß es üblich&unverzichtbar ist Sex zu haben.Egal mit wem,hauptsache Sex.Gefühle spielen keine große Rolle mehr.Viele junge Menschen haben Sex-oder wollen ihn haben weil es In ist
&nicht weil sie sexuelle Emfindungen haben.


Mara, 04.02.2012 17:57
In unserer heutigen Gesellschaft können die Kinder sich der allgegenwärtigen Präsenz sexueller Inhalte sei es im Tv oder in den Printmedien gar nicht entziehen. Wenn Sie 6 - 10jährige fragen, was sie über Sexualität wissen, kommen die haarsträubendsten Ideen und Gedanken zum Vorschein. Die Kinder gehen auch nicht zu ihren Eltern und fragen nach. Die wenigsten können zu Hause unverkrampft mit ihren Eltern über Sexualität sprechen, ganz zu schweigen von den Eltern, denen die Kinderfragen peinlich sind und diese lieber mit weiteren Halbwahrheiten wegschicken. Eine wichtige Funktion erfüllt hier die Schule! Die Sexuelle Erziehung ist Elternrecht und Schulpflicht. Schulen sind verpflichtet, einen angemessenen Unterricht durchzuführen und die Eltern im Vorfeld über die eingesetzten Medien aufzuklären. Und das tun sie auch! Die oben erwähnten Vorfälle halte ich für bedauerliche Einzelfälle. Sexualerziehung in Elternhaus und Schule von Anfang an ist ein wichtiger Schritt in ein selbstbestimmtes Leben! Und welche Eltern wollten ihren Kindern das verwehren?

Petra Vehling, 17.08.2011 18:09
Wir sind eine Gruppe von besorgten Eltern / Menschen, die sich mit diesem Thema auseinandersetzen und dagegen ankämpfen wollen. Wer möchte findet uns bei facebook unter der o.a. Seite. Lasst unsere Kinder wider Kinder sein und bestärkt Eltern in Ihrer Erziehungspflicht. Lieben Gruss P. Vehling
Gegen Frühsexualisierung Unserer Kinder- in KiTas, Schulen oder sonst wo!


Frank, 28.05.2011 23:47
Ich frage mich, ob Lehrer mit diesem Sexualunterricht nicht auch eigene Lüste befriedigen, die kindlichen Schüler plötzlich als sexuelle Wesen zu entdecken, wenn sie sie in eine sexuelle Welt stoßen - und das noch unter dem Deckmantel eines staatlichen Auftrags. Ich sehe da schon gewisse pädophile Neigungen als Motivation.

Max v.Ketteler, 17.08.2010 04:01
Das Theater um die Mütter habe ich aus den Augenwinkeln mitverfolgt. Unabhängig davon, ob die Ursache des ganzen gerechtfertigt ist oder nicht, stellen sich bei mir die Haare auf, wenn auf Veranlassung der Schulleiung wegen solch einer Geringfügigkeit Mütter in Beugehaft genommen werden! Das sind Methoden, wie wir sie in unserer Vergangenheit in Ost ud West erleben mußten, und ich dachte, wir hätten etwas daraus gelernt, nämlich das staatliche Gewalt niemals wieder gegen geistige Freiheit eingesetzt werden darf! Abgesehen von dem Unverständnis gegenüber der Schulleiterin in Salzkotten würde ich zu gern dem Amtsrichter begegnen, der sich entblödet, wegen so einer Nichtigkeit den Kindern ihre Mütter zu entziehen, und mit Haftstrafen zu stigmatisieren! Eine rechtsstaatliche Unmöglichkeit, die zwingend zu zivilem Ungehorsam aufruft! Wo ist da die Verhältnismäßigkeit der Mittel?
Vom Sport- oder Religionsunterricht kann sich jedes Kind mit geringem Aufwandt befreien lassen, wenn die Eltern das unterstützen. Warum also nicht auch bei SE? Was soll das Theater?
Max v.Ketteler Telgte, 17.08.2010


goldman sachs, 27.05.2010 18:13
Naaja, Lehrer werden halt fürs Reden bezahlt. Wenn im Lehrplan Sexualkunde steht, wird das halt durchgezogen. Hat das irgendwas mit der Sexualität der Kinder zu tun? Kinder sind Kinder und Eltern können nichts tun, als sie von Geburt als eigenständige freie Persönlichkeiten zu achten. Nicht in Worten, sondern in Gedanken. Sexualität ist eine innere Einstellung der Kinder, die davon beeinflußt wird, ob die Eltern selbst innerlich sexuell locker sind und auch hier die Kinder als eigenständige Persönlichkeiten respektieren. Worte und Bilder sind Teil der rationalen Welt, was die Welt der Sexualität nun mal nicht ist.

Also ich wurde in einer Privatschule erzogen und der Deutschlehrer kam gerade aus Kopenhagen. In einem dortigen Sexshop hatte er eine große Plastiktüte mit allen möglichen Utensilien eingekauft. Die packte er auf dem Lehrerpult aus und ließ sie durch die Bänke zum Anfassen gehen. Einige wurden ohnmächtig und kippten vom Stuhl. Mich hat es ein für alle mal immunisiert! Ich finds lustig! Wer sowas braucht, wird schon seine Gründe haben. Man soll nicht richten: Jeder macht, was er will.


Christa Schenk, 14.05.2010 10:53
an Freigeist vom 03.05.210:
Thema Abtreibung - 4 bis 8 Zellen sind halt doch ein Mensch, sonst wären Sie keiner! Wieder so ein Lehrer der seine eigene Weltanschauung verkauft an wehrlose Schüler.
Solche Schulen mit solche Lehrern braucht kein Mensch - noch eine Gesellschaft - noch ein domokratisches Land.


ahasversus, 07.05.2010 14:48
ich halte die beiden offiziellen Broschüren in mehrerlei Hinsicht für bedenklich. Hier die Links:

Mona, Lisa und Herr Hahnentritt:
http://www.sexualaufklaerung.de/cgi-sub/fetch.php?id=352

Kleines Körper-ABC:
http://www.sexualaufklaerung.de/cgi-sub/fetch.php?id=353


H. Wei0gerber, 07.05.2010 12:21
@an Alle
Wie wäre es mit einem Pinhas oder Pineas, heute?
Lest 4. Mose 25
Es sind schon reichlich Petitionen und Unterschriftensammlungen gemacht worden.
Dieser Staat versteht scheinbar nur Steuerentzug, Boykotierung, Amokläufe usw.
Zum Steuerentzug ist das Buch empfehlenswert "Was gehört dem Kaiser? - Das Problem der Kriegssteuern". Anwendbar parallel zum Schulproblem. Nach Dr. Hans-Joachim Fischer kann man die Befürwortung der SE ja auch unblutigen Mord nennen. (Danke für diese klaren Worte)
Was den Kriegsverweigerern zusteht, ist den Schulkritikern genauso rechtens. Der Staat kann gezwungen werden, die Schulkritiker von der Zahlung des Anteils der Steuern, die auf Bildung anfallen, freizustellen.


Friedemann, 06.05.2010 15:32
Sexualkundeunterricht sollte in jedem Fall freiwillig und außerhalb des Regelunterrichts stattfinden, am besten von eigens dafür ausgebildeten Therapeuten und wenn gewünscht, unter vier Augen, auch für Hilfe suchende Eltern, die hauptsächlich die Aufklärung individuell zum richtigen Zeitpunkt durchführen sollten. In vorliegender Form züchten wir uns unsere Generation Doof selbst heran, frühsexualisierte Kinder sind zu nichts Vernünftigem mehr zu gebrauchen, das wusste auch schon Freud.



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