Auf dem Parteitag in Köln hat FDP-Chef Guido Westerwelle die Fundamente der Politik seiner Partei verteidigt. Es gehe um die Frage, welche Geisteshaltung Deutschland prägen solle. "Soll es eine Geisteshaltung der Staatsgläubigkeit sein, die jeden Bürger bevormundet, oder wollen wir uns auf die Tugenden besinnen, die Deutschland stark gemacht haben, auf Freiheit, auf Verantwortung, auf Leistungsbereitschaft", fragte Westerwelle die Delegierten. Den Koalitionspartner Union kritisierte der staatsmännisch auftretende FDP-Chef nur indirekt.
Der Opposition warf Westerwelle vor, oft unterhalb der Gürtellinie zu attackieren. Die Angriffe lägen aber im Erfolg der Liberalen begründet. Zweifel an der Finanzierbarkeit des FDP-Steuermodells wies der Vizekanzler zurück. Steuergerechtigkeit und solide Staatsfinanzen seien keine Gegensätze. Vor Westerwelles Rede hatte der Parteitag das neue Modell der FDP für eine Steuerreform gebilligt. Dieses hatte zuletzt für Zoff vor allem mit Finanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) geführt.
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Foto: Volker Hartmann/ddp
Auf dem Parteitag in Köln hat FDP-Chef Guido Westerwelle die Fundamente der Politik seiner Partei verteidigt. Es gehe um die Frage, welche Geisteshaltung Deutschland prägen solle. "Soll es eine Geisteshaltung der Staatsgläubigkeit sein, die jeden Bürger bevormundet, oder wollen wir uns auf die Tugenden besinnen, die Deutschland stark gemacht haben, auf Freiheit, auf Verantwortung, auf Leistungsbereitschaft", fragte Westerwelle die Delegierten. Den Koalitionspartner Union kritisierte der staatsmännisch auftretende FDP-Chef nur indirekt.