Der von der deutschen Bundesregierung eingesetzte Runde Tisch gegen sexuellen Kindesmissbrauch hat heute seine Arbeit aufgenommen. Die rund 60 Teilnehmer wollen über Hilfen für die Opfer beraten und Konzepte zur Vorbeugung entwickeln. Der Runde Tisch wird von den Ministerinnen Kristina Schröder (CDU, Familie), Annette Schavan (CDU, Bildung) und Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP, Justiz) geleitet. Die Beauftragte der Bundesregierung für die Aufarbeitung von sexuellem Missbrauch, Christine Bergmann (SPD), will das Schweigen brechen: "Ob das kirchliche Einrichtungen sind, ob das Schulen sind oder ob es im familiären Umfeld geschieht, überall gibt es Schweigekartelle."
Justizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP) erwartet zügig Ergebnisse. Der institutionalisierte Dialog über Prävention und Aufarbeitung müsse "mit großer Ernsthaftigkeit, jenseits parteipolitischer Interessen geführt werden", sagte die Ministerin. Familienministerin Kristina Schröder (CDU) erwartet konkrete Forderungen und Selbstverpflichtungen für die betroffenen Institutionen und den Staat. Sie fordert ein erweitertes polizeiliches Führungszeugnis für alle, die mit Kindern und Jugendlichen arbeiten wollen.
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Foto: Michael Kappeler
Der von der deutschen Bundesregierung eingesetzte Runde Tisch gegen sexuellen Kindesmissbrauch hat heute seine Arbeit aufgenommen. Die rund 60 Teilnehmer wollen über Hilfen für die Opfer beraten und Konzepte zur Vorbeugung entwickeln. Der Runde Tisch wird von den Ministerinnen Kristina Schröder (CDU, Familie), Annette Schavan (CDU, Bildung) und Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP, Justiz) geleitet. Die Beauftragte der Bundesregierung für die Aufarbeitung von sexuellem Missbrauch, Christine Bergmann (SPD), will das Schweigen brechen: "Ob das kirchliche Einrichtungen sind, ob das Schulen sind oder ob es im familiären Umfeld geschieht, überall gibt es Schweigekartelle.