Bei der Parlamentswahl in Ungarn ist es zu einem Machtwechsel gekommen. Während die bisher regierende sozialistische Partei nur noch 19,3 Prozent der Stimmen erhielt, kam die Bürgerunion Fidesz auf 52,8 Prozent und sicherte sich bereits im ersten Wahlgang die absolute Mehrheit. Damit wird der parteivorsitzende Viktor Orban erneut Ministerpräsident Ungarns werden, diese Amt bekleidete er bereits von 1998 bis 2002.
Damals noch in einer Dreierkoalition kann Orban mit der Fidesz diesmal alleine regieren. Hauptgrund für den machtwechsel dürfte die extrem schwierige Wirtschaftliche und finanzielle Situation Ungarns sein. Im Jahr 2008 mußte Budapest 20 Milliarden Euro an Krdeiten vom IWF aufnehemen und in der Folge eine harte Sparpolitik verfolgen. Orban und die Fidesz konnten im wahlkampf vor allem mit ihrem Wirtschaftsprogramm pukten, das durch Steuerkürzungen eine Million neue Jobs in der nächsten dekade schaffen soll.
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Foto: Lars Paege/pixelio
Bei der Parlamentswahl in Ungarn ist es zu einem Machtwechsel gekommen. Während die bisher regierende sozialistische Partei nur noch 19,3 Prozent der Stimmen erhielt, kam die Bürgerunion Fidesz auf 52,8 Prozent und sicherte sich bereits im ersten Wahlgang die absolute Mehrheit. Damit wird der parteivorsitzende Viktor Orban erneut Ministerpräsident Ungarns werden, diese Amt bekleidete er bereits von 1998 bis 2002.