Bei einem stundenlang andauernden Feuergefecht im Norden Afghanistans starben am Karfreitag 3 deutsche Soldaten, acht weitere wurden verletzt. Eine Patrouille der Bundeswehr war dabei in einen Hinterhalt der Taliban geraten. Im Anschluß kam es zu einem weiteren Vorfall, als sich mehrere zivile Fahrzeuge nicht von der Bundeswehr überprüfen lassen wollten. Daraufhin wurde das Feuer eröffnet, wobei fünf afghanische Soldaten getötet wurden. Die Bundeswehr bedauerte den Vorfall.
Der Vorfall am Abend kam zustande, weil Bundeswehrsoldaten auf dem Weg waren, ihre Kameraden bei den seit Mittag andauernden Gefechten mit den Taliban abzulösen. Die zwei entegegnkommenden zivilen Fahrzeuge sollen trotz "durchgeführter Sicherheits- und Identifizierungsverfaren" nicht angehalten haben. Eines der Fahrzeuge wurde daraufhin von einem deutschen Schützepanzer beschossen. Es handelte sich aber um Fahrzeuge der afghanischen Armee. Der genaue Vorgang wird nun untersucht.
Bereits am Mittag wurde auf Soldaten der Bundeswehr das Feuer eröffnet, als sie eine Straße nach Sprengsätzen untersucht hatten. Das anschließende Feuergefecht mit den Taliban dauerte mehrere Stunden und forderte drei deutsche Todesopfer.
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Zeit Online
Foto: Michael Kappler/ddp
Bei einem stundenlang andauernden Feuergefecht im Norden Afghanistans starben am Karfreitag 3 deutsche Soldaten, acht weitere wurden verletzt. Eine Patrouille der Bundeswehr war dabei in einen Hinterhalt der Taliban geraten. Im Anschluß kam es zu einem weiteren Vorfall, als sich mehrere zivile Fahrzeuge nicht von der Bundeswehr überprüfen lassen wollten. Daraufhin wurde das Feuer eröffnet, wobei fünf afghanische Soldaten getötet wurden. Die Bundeswehr bedauerte den Vorfall.
Der Vorfall am Abend kam zustande, weil Bundeswehrsoldaten auf dem Weg waren, ihre Kameraden bei den seit Mittag andauernden Gefechten mit den Taliban abzulösen.