In dem europäischen Forschungszentrum Cern bei Genf wurden gestern in dem weltweit größten Teilchenbeschleuniger (LHC) Protonen erfolgreich zur Kollision gebracht. Bereits im Oktober 2008 sollte der Protonen-Crash erstmals durchgeführt werden, im September kam es jedoch zu einer explosionsartigen Verdampfung von Helium, in deren Folge mehr als 20 Riesenmagnete Schaden nahmen.
Die bei dem Aufprall der Protonen entstehende Energie ist immens, die Energiedichten sind vergleichbar mit den Werten beim Urknall vor 13,7 Milliarden Jahren. Das Hauptziel der Forschung besteht in der Entdeckung des Higgs-Teilchens. Sollte dies gelingen, winkt der Nobel-Preis, würde die Entdeckung möglicherweise doch Antworten auf fundamentale Fragen der Natur geben. Bislang wurde der LHC nur mit halber Leistung gefahren um Risiken auszuschließen. Skeptiker warnen unterdessen noch immer vor dem Entstehen Schwarzer Löcher und dem Untergang der Menschheit.
Lesen Sie mehr unter welt.de
Foto: CERN/ddp
In dem europäischen Forschungszentrum Cern bei Genf wurden gestern in dem weltweit größten Teilchenbeschleuniger (LHC) Protonen erfolgreich zur Kollision gebracht. Bereits im Oktober 2008 sollte der Protonen-Crash erstmals durchgeführt werden, im September kam es jedoch zu einer explosionsartigen Verdampfung von Helium, in deren Folge mehr als 20 Riesenmagnete Schaden nahmen.
Die bei dem Aufprall der Protonen entstehende Energie ist immens, die Energiedichten sind vergleichbar mit den Werten beim Urknall vor 13,7 Milliarden Jahren.