Nach den Grünen und Linken fordert nun auch die SPD, Bundeskanzlerin Angela Merkel im Kunduz-Untersuchungsausschuss anzuhören. Der SPD-Obmann im Ausschuss, Rainer Arnold, erklärte, es gebe Fragen, die letzlich nur die Kanzlerin beantworten könne. Hintergrund ist eine erst jetzt bekannt gewordene Nachricht, wonach das Kanzleramt schon am Morgen des 4. September über zivile Opfer des von der Bundeswehr im afghanischen Kunduz angeordneten Luftangriffs auf zwei Tankwagen informiert gewesen sein soll.
"Nach dem größten Angriff deutscher Soldaten seit dem Zweiten Weltkrieg hätte sich die Kanzlerin natürlich sofort kümmern müssen", kritisierte SPD-Fraktionsgeschäftsführer Thomas Oppermann.
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Foto: Berthold Stadler/ddp
Nach den Grünen und Linken fordert nun auch die SPD, Bundeskanzlerin Angela Merkel im Kunduz-Untersuchungsausschuss anzuhören. Der SPD-Obmann im Ausschuss, Rainer Arnold, erklärte, es gebe Fragen, die letzlich nur die Kanzlerin beantworten könne. Hintergrund ist eine erst jetzt bekannt gewordene Nachricht, wonach das Kanzleramt schon am Morgen des 4.