Nach Informationen der "Süddeutschen Zeitung" plant die schwarz-gelbe Bundesregierung eine Ausweitung der Laufzeiten der Kernkraftwerke auf bis zu 60 Jahre. Der letzte der bestehenden deutschen Reaktoren würde damit erst im Jahr 2050 abgeschaltet. Noch sind verschiedene Planspiele offenbar in der Prüfung. Allein die Tatsache, dass auch die Prüfung einer deutlichen Ausweitung der Laufzeiten von der Unions-Bundestagsfraktion durchgesetzt wurde, gilt als Niederlage für Umweltminister Norbert Röttgen (CDU), der alle Reaktoren abschalten möchte, sobald der Anteil der erneuerbaren Energien auf 40 Prozent angestiegen ist.
Die Opposition zeigte sich über die Planspiele empört. Laufzeiten von 60 Jahren seien "sicherheitspolitisch verantwortungslos", so die Grünen. Die SPD sorgt sich um die Chancen beim Ausbau der erneuerbaren Energien.
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Foto: Hero Lang/ddp-Archiv
Nach Informationen der "Süddeutschen Zeitung" plant die schwarz-gelbe Bundesregierung eine Ausweitung der Laufzeiten der Kernkraftwerke auf bis zu 60 Jahre. Der letzte der bestehenden deutschen Reaktoren würde damit erst im Jahr 2050 abgeschaltet. Noch sind verschiedene Planspiele offenbar in der Prüfung. Allein die Tatsache, dass auch die Prüfung einer deutlichen Ausweitung der Laufzeiten von der Unions-Bundestagsfraktion durchgesetzt wurde, gilt als Niederlage für Umweltminister Norbert Röttgen (CDU), der alle Reaktoren abschalten möchte, sobald der Anteil der erneuerbaren Energien auf 40 Prozent angestiegen ist.