Mit seinem gestrigen Vorpreschen mit einem eigenen Konzept für eine Gesundheitsreform hat Bayerns Sozialminister Markus Söder (CSU) endgültig den Zorn seiner Parteifreunde aus dem Bundestag auf sich gezogen. Berichten zufolge schimpfte etwa der Patientenbeauftrage der Bundesregierung, Wolfgang Zöller, in einer Sitzung der CSU-Landesgruppe über die "Selbstdarstellung" Söders. Zudem beklagten sich mehrere Abgeordnete über die "Störfeuer" aus München und bezeichneten Söders Konzept als "Affront".
Das Konzept des Landesministers widerspreche dem Koalitionsvertrag, hieß es. CSU-Chef Seehofer stellte sich dagegen hinter Söder.
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Foto: Joerg Koch/ddp
Mit seinem gestrigen Vorpreschen mit einem eigenen Konzept für eine Gesundheitsreform hat Bayerns Sozialminister Markus Söder (CSU) endgültig den Zorn seiner Parteifreunde aus dem Bundestag auf sich gezogen. Berichten zufolge schimpfte etwa der Patientenbeauftrage der Bundesregierung, Wolfgang Zöller, in einer Sitzung der CSU-Landesgruppe über die "Selbstdarstellung" Söders.