Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy musste bei der Regionalwahl am vergangenen Sonntag ein herbe Niederlage hinnehmen. Bei der bislang niedrigsten Wahlbeteiligung in der Geschichte der Regionalwahlen, musste sich die UMP klar einem Drei-Parteien-Bündnis der Linken geschlagen geben. Mit knapp 54 Prozent der Stimmen gelang es den Linken ihr Ergebnis von 2004 noch einmal zu übertreffen. Damals erzielte die Partei rund 50 Prozent der Wählerstimmen. Sarkozy denkt nun über politische Konsequenzen nach.
Nachdem die Linke die Abstimmung in 21 der 22 Regionen Frankreichs gewinnen konnte, bleibt der UMP lediglich noch das Elsass. Premierminister François Fillon räumte vergangenen Sonntag die Niederlage ein und erklärte, seinen Teil der Verantwortung zu übernehmen. Mit einem Rückstritt des Regierungschefs ist unterdessen nicht zu rechnen. Der Verlust vieler konservativer Wählerstimmen wird vor allem mit einer vermeintlich hektischen und undurchdachten Reformpolitik des Präsidenten
begründet.
Lesen Sie mehr unter nzz.ch
Foto: Axel Schmidt/ddp
Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy musste bei der Regionalwahl am vergangenen Sonntag ein herbe Niederlage hinnehmen. Bei der bislang niedrigsten Wahlbeteiligung in der Geschichte der Regionalwahlen, musste sich die UMP klar einem Drei-Parteien-Bündnis der Linken geschlagen geben. Mit knapp 54 Prozent der Stimmen gelang es den Linken ihr Ergebnis von 2004 noch einmal zu übertreffen. Damals erzielte die Partei rund 50 Prozent der Wählerstimmen. Sarkozy denkt nun über politische Konsequenzen nach.
Nachdem die Linke die Abstimmung in 21 der 22 Regionen Frankreichs gewinnen konnte, bleibt der UMP lediglich noch das Elsass.