Der Präsident der EU-Kommission, Jose Manuel Barroso, erhöht den Druck auf die deutsche Bundesregierung, einem konkreten Notfallplan für Griechenland zuzustimmen. "Es liegt im deutschen Interesse, die Stabilität in der Europäischen Währungsunion zu sichern", sagte Barroso dem "Handelsblatt". Er sei sich sicher, "dass Deutschland einen konstruktiven Beitrag zur Lösung der aktuellen Krise leisten wird". Kanzlerin Angela Merkel äußerte dagegen in einem Interview mit dem "Deutschlandfunk" erneut Vorbehalte gegen finanzielle Hilfen für das angeschlagene Griechenland.
Es gebe keine drohende Zahlungsunfähigkeit des Landes. Ministerpräsident Giorgos Papandreou habe ihr zudem mehrfach versichert, dass sein Land keine finanziellen Forderungen an die Europäische Union stelle. Barroso betonte dagegen, die EU müsse das Griechenland-Problem jetzt "dringend lösen" und zwar "unabhängig von der politischen Agenda in den Mitgliedstaaten".
Mehr auf Handelsblatt.com und dradio.de
Foto: Christoph Pabst/ddp
Der Präsident der EU-Kommission, Jose Manuel Barroso, erhöht den Druck auf die deutsche Bundesregierung, einem konkreten Notfallplan für Griechenland zuzustimmen. "Es liegt im deutschen Interesse, die Stabilität in der Europäischen Währungsunion zu sichern", sagte Barroso dem "Handelsblatt". Er sei sich sicher, "dass Deutschland einen konstruktiven Beitrag zur Lösung der aktuellen Krise leisten wird". Kanzlerin Angela Merkel äußerte dagegen in einem Interview mit dem "Deutschlandfunk" erneut Vorbehalte gegen finanzielle Hilfen für das angeschlagene Griechenland.