Die Berliner FDP setzt heute ihren zweitägigen Landesparteitag fort. Beraten werden die 350 Delegierten unter anderem über einen Leitantrag zur Verkehrspolitik. Am Freitag wählten die Liberalen Christoph Meyer zum neuen Landesvorsitzenden. Der 34 Jahre alte Rechtsanwalt erhielt 76,2 Prozent der Stimmen, einen Gegenkandidaten gab es nicht. Meyer ist bereits Vorsitzender der Fraktion seiner Partei im Abgeordnetenhaus. Die beiden Spitzenämter der Berliner FDP werden damit erstmals seit Anfang 2002 wieder in Personalunion ausgeübt.
Der bisherige Landeschef Markus Löning war nach 15 Jahren an der FDP-Landesspitze nicht mehr angetreten. Löning wird Menschenrechtsbeauftragter der Bundesregierung. In der Partei hatte zuletzt eine Personalie für Schlagzeilen gesorgt. Der langjährige FDP-Abgeordnete Rainer-Michael Lehmann war Anfang März mit sofortiger Wirkung aus Fraktion und Partei ausgetreten und bat um Aufnahme in die SPD.
Lehmann begründete seinen Schritt mit der Ausrichtung der FDP. In der Fraktion mache sich ein Geist sozialer Kälte breit. Er könne die Angriffe der Partei auf den Sozialstaat nicht länger mittragen. Lehmann bezeichnete sich selbst als sozialliberal.
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Foto: Fabian Matherath
Die Berliner FDP setzt heute ihren zweitägigen Landesparteitag fort. Beraten werden die 350 Delegierten unter anderem über einen Leitantrag zur Verkehrspolitik. Am Freitag wählten die Liberalen Christoph Meyer zum neuen Landesvorsitzenden. Der 34 Jahre alte Rechtsanwalt erhielt 76,2 Prozent der Stimmen, einen Gegenkandidaten gab es nicht. Meyer ist bereits Vorsitzender der Fraktion seiner Partei im Abgeordnetenhaus. Die beiden Spitzenämter der Berliner FDP werden damit erstmals seit Anfang 2002 wieder in Personalunion ausgeübt.