Vor dem Kundus-Untersuchungsausschuss des Bundestags hat der ehemalige Generalinspekteur der Bundeswehr, Wolfgang Schneiderhan, bekräftigt, Verteidigungsminister Guttenberg und dessen Vorgänger Jung ausreichend über den Luftangriff auf zwei Tanklastzüge informiert zu haben. "Die Frage, ob ich die Minister so beraten habe, dass sie entscheidungsfähig waren, beantworte ich eindeutig mit ja", so Schneiderhan. Der Generalinspekteur habe die Aufgabe, den Minister urteilsfähig zu machen. Für sein Urteil sei dieser dann selbst zuständig.
Die Berichte über mögliche zivile Opfer seien sowohl Guttenberg als auch Jung frühzeitig vorgelegt worden. Zudem sei der Verteidigungsausschuss am 8. September und damit wenige Tage nach dem Luftangriff informiert worden. Alle Angaben seien aber zurückhaltend bewertet worden. Zuerst sollte der Untersuchungsbericht der ISAF abgewartet werden, der dann Ende Oktober vorlag.
Mehr auf FAZ.net und Tagesschau.de
Foto: Michael Gottschalk/ddp
Vor dem Kundus-Untersuchungsausschuss des Bundestags hat der ehemalige Generalinspekteur der Bundeswehr, Wolfgang Schneiderhan, bekräftigt, Verteidigungsminister Guttenberg und dessen Vorgänger Jung ausreichend über den Luftangriff auf zwei Tanklastzüge informiert zu haben. "Die Frage, ob ich die Minister so beraten habe, dass sie entscheidungsfähig waren, beantworte ich eindeutig mit ja", so Schneiderhan. Der Generalinspekteur habe die Aufgabe, den Minister urteilsfähig zu machen.