Posselt weist unterdessen darauf hin, dass 80 Prozent der EU-Bürger Christen seien, darunter 65 Prozent Katholiken, und dass das Kruzifix lediglich eine halbe Stunde im Monat zu einer Messe aufgehängt wird, bevor es wieder in einem Schrank verschwindet. Posselt beruft sich auf den Lissabonner Vertrag, in dem sich ausdrücklich zu den religiösen Wurzeln Europas bekannt wird. Er kann keine Verletzung der Neutralität des Meditationsraums erkennen, die in't Veld zum Anlass ihrer Kritik nahm.
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Foto: Henning Kaiser/ddp