Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg versetzte den 54-jährigen Brigadegeneral Henning Hars in den einstweiligen Ruhestand. Hars hatte nach der Entlassung des Generalinspekteurs Wolfgang Schneiderhan aufgrund der Kundus-Affäre einen Brief an Guttenberg geschrieben. Darin habe er nach den Gründen für die Entlassung Schneiderhans und nach der Einschätzung des Ministers zum Bombardement von Kundus gefragt. Dieses hatte Guttenberg zunächst als militärisch angemessen und später als unangemessen eingestuft.
Hars erhielt auf seinen Brief keine Antwort, doch wurde er stattdessen von seinem Vorgestezten nach Paragraf 50 des Soldatengesetzes ohne Angaben von Gründen in den einstweiligen Ruhestand versetzt.
Mehr unter: Deutsche Welle
und tagesschau.de
Foto: Philipp Guelland/ddp
Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg versetzte den 54-jährigen Brigadegeneral Henning Hars in den einstweiligen Ruhestand. Hars hatte nach der Entlassung des Generalinspekteurs Wolfgang Schneiderhan aufgrund der Kundus-Affäre einen Brief an Guttenberg geschrieben. Darin habe er nach den Gründen für die Entlassung Schneiderhans und nach der Einschätzung des Ministers zum Bombardement von Kundus gefragt. Dieses hatte Guttenberg zunächst als militärisch angemessen und später als unangemessen eingestuft.
Hars erhielt auf seinen Brief keine Antwort, doch wurde er stattdessen von seinem Vorgestezten nach Paragraf 50 des Soldatengesetzes ohne Angaben von Gründen in den einstweiligen Ruhestand versetzt.
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