Bundeskanzlerin Angela Merkel erklärte nach ihrem Gespräch mit dem niederländischen Ministerpräsident Jan Peter Balkenende in Den Haag, sie unterstütze die Gründung eines Europäischen Währungsfonds (EWF): "Wir brauchen schärfere Instrumente, um die Einhaltung des europäischen Stabilitäts- und Wachstumspaktes einzufordern", sagte die CDU-Politikerin.
Der EWF sei jedoch keine Lösung für die Krise der Staatsfinanzen in Griechenland, so sollten erst die Möglichkeiten genutzt werden, die der Internationale Währungsfonds (IWF) zur Überwindung der Krise biete: "Aus meiner Sicht ist es so, dass sich jetzt doch zeigt, dass eine Region, die eine eigene und gemeinsame Währung hat, nicht in der Lage ist, auf alle Fälle, die sich ergeben, ausreichend zu reagieren, wenn man sich die Zukunftsfähigkeit anschaut