Der DDR-Regimekritiker und Bürgerrechtler Robert Havemann wäre heute (11. März 2010) 100 Jahre alt geworden. Der in München geborene Chemiker Havemann sah sich selbst als Kommunist und galt der DDR-Staatspartei SED als "Staatsfeind Nummer eins". Seine Schriften und sein Nachlass sind jetzt von Bernd Florath, Mitarbeiter der Stasti-Unterlagen-Behörde, herausgegeben worden.
Havemann saß zeitgleich mit Erich Honecker im Zuchthaus Brandenburg, baute sich im Todestrakt ein Radio und informierte damit die Häftlinge.
Im Frühjahr 1964 wurde Havemann aus der SED ausgeschlossenen, als Professor für Physikalische Chemie an der Humboldt-Universität entlassenen und ebenso aus der Akademie der Wissenschaften der DDR. Seine im Wintersemester 1963/64 gehaltene Vorlesung "Dialektik ohne Dogma? Naturwissenschaft und Weltanschauung", führte zum Bruch mit dem SED-Regime. Havemann starb am Karfreitag 1982, im Alter von 72 Jahren.
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Foto: Robert-Havemann-Gesellschaft/ddp
Der DDR-Regimekritiker und Bürgerrechtler Robert Havemann wäre heute (11. März 2010) 100 Jahre alt geworden. Der in München geborene Chemiker Havemann sah sich selbst als Kommunist und galt der DDR-Staatspartei SED als "Staatsfeind Nummer eins". Seine Schriften und sein Nachlass sind jetzt von Bernd Florath, Mitarbeiter der Stasti-Unterlagen-Behörde, herausgegeben worden.
Havemann saß zeitgleich mit Erich Honecker im Zuchthaus Brandenburg, baute sich im Todestrakt ein Radio und informierte damit die Häftlinge.