Die von Gesundheitsminister Philipp Rösler (FDP) angekündigten Maßnahmen zur Eindämmung der Arzneimittel-Kosten stoßen auf breite Skepsis. Die AOK erwartet Einsparungen durch die Pläne erst in zwei bis drei Jahren und fordert kurzfristige Maßnahmen zur Kostendämpfung. Die Barmer-Ersatzkasse bemängelte, Verhandlungen mit der Pharmaindustrie allein reichten nicht aus. Patentgeschützte Medikamente müssten durch ein unabhängiges Gremium bewertet werden. Die Pharmaindustrie kritisierte, dass nur bei ihr angesetzt werde. Bayerns Wirtschaftsminister Martin Zeil (FDP) wandte sich gegen mögliche Zwangsrabatte auf Arzneien.
Rösler dagegen verteidigte seine Pläne in den ARD Tagesthemen. Er wolle das Preismonopol der Pharmaindustrie brechen. Es müsse die Möglichkeit geben, Verhandlungen der Hersteller mit den Krankenkassen über die Preise für innovative Medikamente zu erzwingen. Zudem müsse der Zusatznutzen neuer Medikamente von den Herstellern erst bewiesen werden.
Mehr bei den Tagesthemen
Foto: Joerg Koch/ddp
Die von Gesundheitsminister Philipp Rösler (FDP) angekündigten Maßnahmen zur Eindämmung der Arzneimittel-Kosten stoßen auf breite Skepsis. Die AOK erwartet Einsparungen durch die Pläne erst in zwei bis drei Jahren und fordert kurzfristige Maßnahmen zur Kostendämpfung. Die Barmer-Ersatzkasse bemängelte, Verhandlungen mit der Pharmaindustrie allein reichten nicht aus. Patentgeschützte Medikamente müssten durch ein unabhängiges Gremium bewertet werden. Die Pharmaindustrie kritisierte, dass nur bei ihr angesetzt werde. Bayerns Wirtschaftsminister Martin Zeil (FDP) wandte sich gegen mögliche Zwangsrabatte auf Arzneien.
Rösler dagegen verteidigte seine Pläne in den ARD Tagesthemen. Er wolle das Preismonopol der Pharmaindustrie brechen. Es müsse die Möglichkeit geben, Verhandlungen der Hersteller mit den Krankenkassen über die Preise für innovative Medikamente zu erzwingen. Zudem müsse der Zusatznutzen neuer Medikamente von den Herstellern erst bewiesen werden.
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